Was ist Wandern eigentlich?

Unter „Wandern“ verstehen wir das Laufen über eine längere Strecke und mehrere Stunden.
Es ist eine Freizeitbeschäftigung oder eine Sportart

  • die das Naturerlebnis,
  • die körperliche Aktivität und auch
  • die Geselligkeit oder Innere Einkehr zum Ziel hat.

Wanderer genießen es, sich im Freien in schöner Umgebung zu bewegen,vereinbart.

Sinneseindrücke zu sammeln,den Körper zu fordern und die eigenen Grenzen zu testen und zu erweitern.

Viele Wanderer gewinnen durch diese Form der Aktivität innere Ruhe und Klarheit und Kraft für den Alltag.
Die Zeit für Gespräche und intensiven „Beisammenseins“ wird von vielen Wanderern sehr geschätzt, so dass bei dieser Sportart zwar der Stolz auf die erbrachte Leistung Anreiz ist, aber in erster Linie der Weg selbst das Ziel ist.


Bei einem Wanderurlaub ist schon so manche Familie eng zusammengewachsen und vom Alltag gebeutelte Seelen zur Ruhe gekommen, denn beim Wandern gibt es alles, nur eins nicht: Stress.

Es gibt viele unterschiedliche Formen des Wanderns, die sich hinsichtlich:

  • thematischer Ausrüstung,
  • Streckenlänge
  • Wanderdauer,
  • Ziel- und Startpunkt,
  • Wanderregion und
  • vielen Aspekten mehr unterscheiden.

Welche Form des Wanderns speziell für Sie die Richtige ist, entscheiden Sie allein! Ein Richtig oder Falsch gibt es nicht!
Als „Wanderanfänger“ sind Sie nicht Alleine! Sie sollten sich nicht scheuen, klipp und klar um Rat zu fragen und Hilfe und Unterstützung zu suchen.

Auch alte „Wanderhasen“ haben irgendwann wie Sie ihre ersten Schritte in Wandschuhen unternommen und können sich sicherlich noch gut daran erinnern und werden Ihnen gerne helfen. Wählen Sie eine Wanderstrecke, die nicht zu lang oder zu anspruchsvoll ist und suchen Sie sich ein Wander - Thema, das Ihnen spontan zusagt.

Nehmen Sie nicht allzu viel Gepäck mit, sondern planen Sie lieber eine Einkehr in eine Hütte ein. Hier werden Sie nicht nur kulinarisch bestens versorgt sondern auch mit regionsbezogenen Informationen versorgt.
Für eine erste Wanderung ist sicherlich eine nicht allzu einsame Strecke der richtige Weg, auf dem Sie dann auch anderen Wanderern begegnen und sie unter Umständen nach dem Weg oder ähnlichem Fragen könnten. Hier bietet sich das Wandern in Verbindung mit einer Seilbahnfahrt an.

Wanderer sind immer gerne für einander da, denn sie teilen ein Hobby und eine Leidenschaft:

Die Bewegung in und das Einssein mit der Natur.

 

 

Welche Voraussetzungen muss man zum Wandern erfüllen?

Die wohl wichtigste Voraussetzung für eine schöne Wandertour ist: Spaß an der Sache zu haben!

Sie sollten es mögen, sich in der Natur fernab von Straßen und Siedlungen aufzuhalten und die vorübergehende Stille und Einsamkeit genießen können.

Bewegen Sie sich gerne? Nun, das sollten Sie unbedingt, denn beim Wandern laufen Sie wirklich stundenlang und haben nicht immer die Möglichkeit, sich schnell ein Taxi zu rufen, weil Sie keine Lust mehr haben.

Deswegen sollten Sie nicht nur gut zu Fuß sein, sondern nach Möglichkeit auch gesund und der geplanten Tour entsprechend körperlich fit.

Als untrainierter Wanderer sollten Sie zunächst kürzere Touren planen und Ihre persönlichen Leistungsgrenzen testen und dann langsam erweitern.

Wenn Sie gleich mit einem mehrtägigen Wanderurlaub beginnen, sind körperliche Probleme vorprogrammiert und der Spaß am Wandern wird nicht lange währen.

Checken Sie am besten vor der Planung Ihrer ersten Wandertour Ihren Gesundheitszustand und beginnen Sie dann mit kleineren Wegen mit vielen Einkehr- und Pausenmöglichkeiten unterwegs.

Wenn Sie in Begleitung wandern, berücksichtigen Sie unbedingt die Kondition und die Möglichkeiten Ihrer Mitwanderer, denn beim Wandern gilt: das schwächste Glied der Kette bestimmt Tempo und Länge der Tagesetappe.

Bei einer Wanderung mit Kindern beispielsweise werden Sie an einem Tag deutlich weniger Weg zurücklegen können und wenig Vergnügen an anspruchsvollen oder wenig abwechslungsreichen Steckenabschnitten haben.

Wenn Sie die ersten Touren gut überstanden haben und sich wohl fühlen, wandern Sie das nächste Mal etwas weiter und horchen Sie in Ihren Körper hinein:

Alles gut? Sie sollten unbedingt auf Signale wie Schmerzen oder Schwellungen achten, denn ein leichtes Muskelziepen hier und da, Druckstellen oder vielleicht das eine oder andere kleine Bläschen an den Füßen sind aufgrund der ungewohnten Belastung und der vielleicht noch fehlenden Erfahrung völlig normal, aber ernstere Schmerzen, z.B. in den Gelenken, oder sogar Schwellungen oder Blutergüsse dürfen Sie nicht ignorieren, sondern lieber einen Gang zurück schalten und einen Arzt aufsuchen, sonst ist es schnell vorbei mit dem Wandervergnügen!

Auch wenn Sie chronische Krankheiten oder sonstige körperliche Einschränkungen haben, sollten Sie vor Beginn einer Wandertour immer Ihren Arzt zu Rate ziehen, denn auch eine kurze Wanderung ist eine ungewohnte Belastung, die nicht in jedem Fall gesund für den Körper ist.

Es ist immer gut, einen Wandertag so zu planen, dass er Lust auf mehr macht und sich und seine Mitwanderer nicht so auszupowern, dass sie am Ende des Tages die Nase voll haben vom Wandern und Ihre Aussicht auf einen weiteren Wanderurlaub mit Ihren Lieben deshalb in weite Ferne rückt.

Deswegen noch einmal: Die wohl wichtigste Voraussetzung für eine schöne Wandertour ist: Spaß an der Sache!

 

 

Welche Formen des Wanderns gibt es?

Wandern ist nicht gleich Wandern, denn es macht einen großen Unterschied, ob man einen Wanderurlaub im niederländischen Flachland unternimmt mit Tagestrecken von 10 Kilometern oder in den österreichischen Alpen, ob gemütlich langsam oder in strammem Tempo auf Zeit, ob man auf befestigten Wegen oder querfeldein läuft.
Viele verschiedene Faktoren bestimmen die Art des Wanderns, so ist eine Fernwanderung vom Nordkap zu den Alpen genau so als Wanderung zu bezeichnen, wie ein Tagesmarsch durch das Sauerland.

Formen des Wanderns gibt es unendlich viele:

Themenwanderungen,

Pilgerwanderungen,

Geocaching,

Trekking,

spirituelles Wandern,

Weitwanderungen,

Höhenwanderungen,

Nordic Walking,

Winterwanderungen,

Wanderungen ohne Gepäck,

Hüttenwanderungen,

Nachtwanderungen,

Nacktwanderungen,

Barfusswanderungen und

Speed Hiking.

Sie alle haben Ihre Besonderheiten und ihre Anhänger. Wie genau diese Formen des Wanderns aussehen, welche Voraussetzungen Sie hierfür erfüllen sollten, welche besondere Ausrüstung Sie benötigen, welche Wege locken und Tipps zu weiterführendem Lesestoff mit vielen Informationen erfahren Sie auf diesen Seiten.

 

 

Gibt es bestimmte Regeln fürs Wandern?

Respekt vor der Natur und Umweltschutz sind des Wanderers oberstes Gebot und so ist es für einen Wanderer und Outdoorer Ehrensache, folgende Punkte generell zu beachten:

  • a.) Schutzgebiete und Sperrzonen werden respektiert und beachtet – sie haben ihren Grund.
  • b.) Schilf- und Uferzonen werden gemieden, da sie Rast-, Schutz- und Brutplatz für zahlreiche Vogelarten sind.
  • c.) Zugvögelkolonien und Rastplätze werden gemieden bzw. umfahren.
  • d.) Feuerstellen nur dort errichten, wo es erlaubt ist, auf nicht brennbarem Untergrund, z.B. Felsen, Kies oder Sand. Feuer vor dem Verlassen und abends vor dem Schlafen immer gründlich so löschen, dass keine Glutreste mehr übrig sind. Überreste des Feuers, zum Beispiel Steinumrandung, Kohle- und Holzreste wegräumen und die Lagerstelle ordentlich so hinterlassen, wie man sie vorgefunden hat.
  • e.) Zelten bzw. Campen oder Lagern sollte ein Outdoorer nur an Stellen, an denen er die Tierwelt nicht stört und keine Schäden in der Natur anrichtet. Nach dem Campen sollten alle Spuren des Aufenthalts beseitigt werden und der Ort wie vorher aussehen.
  • f.) Notdurft in ein mit einem Stock oder Klappspaten gegrabenes Loch verrichten und anschließend gut zu buddeln.
  • g.) Chemikalien, wie Reinigungsmittel, Seife, Spül- und Waschmittel in der freien Natur stets nur sparsam verwenden oder am besten ganz darauf verzichten. Auf Naturtouren sollten Sie generell nur biologisch vollständig abbaubare und ungiftige Reinigungsmittel verwenden.
  • h.) Stören Sie die natürliche Ruhe und den Sie umgebenden Frieden nicht mit Lärm oder Unruhe.

 

 

Wie plant man die Wander-Tour?

  • Suchen Sie sich ein Wandergebiet aus, das Sie reizt, stecken Sie einen Zeitrahmen ab, den Sie für die Tour einplanen wollen und legen Sie eine Distanz fest, die Sie sich und allen Mitwanderern ohne Probleme zutrauen. Gibt es innerhalb der Gruppe körperliche Einschränkungen? Wenn ja, müssen diese bei der Vorplanung unbedingt berücksichtig werden.
  • Als nächstes überlegen Sie sich, was für eine Wanderung Sie unternehmen möchten, ob Sie z.B. Pilgern möchten, eine Höhen- oder Themenwanderung unternehmen, eine Hüttentour oder eine Weitwanderung mit Übernachtung im Freien, eine Rundwanderung oder eine Fernwanderung, bei der Ausgangs- und Ankunftsorte weit auseinander liegen – was soll es sein?
  • Wenn Sie genau wissen, was Sie wollen, werfen Sie einen Blick in die Karte: Welches Gelände erscheint alle Voraussetzungen für eine gelungene Wanderung nach Ihren Wünschen zu bieten, welche Start- und Zielpunkte kämen in Frage? Haben Sie einen Startpunkt gefunden, begutachten Sie das Gelände und die Beschaffenheit des Untergrundes, das Geländeprofil und die Besiedelung- Passt alles? Können Sie idealerweise vielleicht angelegte, gekennzeichnete Wege nutzen? Sind keine reißenden Flüsse zu durchwaten, Schluchten zu überwinden und Moore zu überqueren? Befinden sich keine unüberwindbaren Hindernisse oder gefährliche Stellen auf der Route, die Ihre persönlichen Grenzen überschreiten?
  • Wenn soweit alles stimmt, überlegen Sie sich einzelne, nicht zu ambitioniert gesteckte Tagesetappen und suchen Sie mögliche Unterkünfte oder geeignete Stellen für Camping in der Nacht. Wenn alles passt und die gesamte Wandergruppe einverstanden mit den Tages- und Tourzielen ist, geht es an die Detailplanung: Was muss alles mit und wer packt was? Proviant, Biwakausstattung, Kochgeschirr, Zelte, Navigationsutensilien etc. müssen nur in begrenzter Zahl vorhanden sein, so dass man sich die Packlast teilen kann und nicht jeder alles schleppen muss. Machen Sie eine Liste und verteilen Sie sie auf alle Mitwanderer.

 

 

Welche Wandergebiete gibt es

Wandern kann man überall auf der Welt:

wo es eine schöne Naturlandschaft und

interessante Ziele und geeignete Wege gibt.

Sicherlich gibt es Regionen, die reizvollere Wanderwege haben, als andere und in manchen Regionen der Welt bieten allein die klimatischen Bedingungen keine guten Voraussetzungen für stundenlanges Laufen und die damit verbundene körperliche Belastung.

Ideale ganzjährige Wandervoraussetzungen bieten vor allem Gebiete in gemäßigten Klimazonen, wie z.B. Nordeuropa und Nordamerika, wobei auch hier bei der Planung vorab ein Blick auf die Klimatabellen, insbesondere der Sommermonate, fallen sollte.

Möchten Sie Ihren Wanderurlaub unter ein bestimmtes Thema stellen, so kommen unter Umständen nur ganz bestimmte Wandergebiete in Frage, zum Beispiel bei einer Pilgerwanderung nach Santiago de Compostela, bei einer Höhenwanderung oder einer Fernwanderung.
Auch Themen- und Bildungswanderungen führen immer durch ganz bestimmte Gebiete, z.B. werden Sie eine Wanderung zum Thema „Weinlese“ eher durch die Weinanbaugebiete Frankreichs oder die Deutsche Moselregion machen, wohingegen ein Trekkingurlaub eher in die höchsten Gebirge der Welt, wie zum Beispiel die Anden führen wird, als über die ausgeschilderten Wanderwege des Westerwalds.

Wohin die Reise gehen soll und wo gewandert wird entscheiden Sie gemeinsam mit Ihrer Gruppe und je nach Vorliebe und Thema kann Ihr Wanderurlaub theoretisch überall auf der Welt stattfinden. Ob praktisch auch, entscheidet die Urlaubskasse, Ihr Gesundheitszustand, Ihre Kondition und Ihre Vorliebe.

Eine Auswahl besonders interessanter Wandergebiete im deutschsprachigen Raum Europas finden Sie hier auf diesen Seiten.

 

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